Gestatten: Der kernige Khorasan Weizen

Groß und kräftig ist er, unser Khorasan Weizen – eben ein echter Kerl. Seine Körner sind etwa doppelt so groß wie die seines modernen Verwandten, sind dabei widerstandsfähig und lassen sich gut verarbeiten.

Beim Khorasan Weizen gibt es kein Schnickschnack – Er mag es handfest. Darum gibt es sein Mehl auch nur in zwei Sorten. Entweder hell oder Vollkorn. Der Teig, in dem er mitmischt, muss kräftig geknetet werden. Passt ja zu einem Prachtexemplar. Er steuert der Urkruste außerdem seinen leicht süßlichen und buttrigen Geschmack bei.

Seinen Namen verdankt der Khorasan Weizen seiner Herkunft, denn das ursprüngliche Anbaugebiet dieses Urgetreides, im heutigen Iran, wird so bezeichnet. Er wird sogar im Zusammenhang mit Noah erwähnt. Dieser nahm den Khorasan Weizen mit auf die Arche.

Kamps Urkruste - Das Brot